Viele hessische Kommunen haben schon Erfahrungen mit Smart Region-Projekten gesammelt. Davon wollen wir Sie profitieren lassen. Hier entsteht deshalb eine stetig wachsende Sammlung von großen und kleinen Projekten in verschiedenen kommunalen Handlungsfeldern.
Sie haben selbst ein spannendes Projekt?
Dann freuen wir uns auf Ihren Beitrag zur Projektsammlung.
Die Leistungen des Nidderauer Bürgerservices sollen rund um die Uhr zugänglich gemacht werden. Hierfür sollen alle Verwaltungsleistungen in digitaler Form angeboten und ein digitales Ausweisterminal, Bürger-Terminals sowie digitale Displays als Aushangkästen angeschafft werden. Abgerundet wird das digitale Angebot durch eine StadtApp sowie der Bereitstellung der Angebote in mindestens einer weiteren Sprache (vorzugsweise Englisch) und unter Beachtung der Barrierefreiheit. Ziel des Projektes ist es durch die Nutzung digitaler Strukturen den Service zu erhöhen und dadurch die gewandelten Ansprüche hinsichtlich der Öffnungszeiten und der Kommunikationswege zu berücksichtigen.
Zur systematischen Implementierung und Kombination digitaler Angebote wurde als Hilfestellung für lokale Gewerbetreibende, Kultureinrichtungen, Tourismus, Stadtteile und Vereine - neben einem virtuellen 360° Rundgang mit einer Darstellung der gesamten Stadt einschließlich der Sehenswürdigkeiten - eine Hünfeld App erstellt. Kombiniert mit einer ganzheitlichen Homepage wird die Stadt so digital und gebündelt an einem Ort erlebbar. Mit der ZuseBox wurde eine Abholstation für Dokumente des Bürgerbüros und Standesamts und für Fundsachen errichtet. Hierdurch wird ein umfangreicher Service für den Bürger geboten, der im Zusammenhang mit kurzzeitigen Erledigungen oder beim Einkauf, auch außerhalb der Öffnungszeiten des Bürgerbüros, genutzt werden kann, um die Innenstadt weiterhin zu beleben.
Ziel des Projekts ist die Erstellung eines handlungsfeldspezifischen virtuellen Zwillings für die Landeshauptstadt Wiesbaden, der als digitales Abbild der physischen Stadt dient. Durch die Nutzung von Daten, Datenanalyse und maschinellem Lernen wird die Planung, Verwaltung und Entwicklung der Stadt verbessert. Dazu werden Daten in Simulationen verarbeitet, um als Entscheidungsgrundlage zu dienen und die Auswirkungen von Veränderungen zu prognostizieren und zu visualisieren.
Partner
Virtualcitysystems GmbH
Ansprechpartner
Landeshauptstadt Wiesbaden / Referat Smart City Dr. Thomas Ortseifen Referatsleiter E-Mail: smartcity@wiesbaden.de
Digitale Bürgerservices – Self Service Terminal
Bruchköbel
Sektor
E-Government, Verwaltungsdigitalisierung
Status
Umsetzungsphase
Basistechnologie
Self-Service-Terminal
Cloudbasiertes und modular aufgebautes Terminplanungs-Tool der ekom21
Anzeige-/Aufrufbildschirm
Digitale Bürgerservices - Mitarbeiteransicht
Digitale Bürgerservices – Self Service Terminal
Projektbeschreibung
Koppelung von Self-Service-Terminal mit cloudbasiertem und modular aufgebautem Terminplanungs-Tool der ekom21.
Das Anmeldeterminal (eKiosk) bietet Bürgerinnen und Bürgern folgende Grundfunktionen:
Buchung eines Tickets für die Bearbeitung eines Anliegens innerhalb der Öffnungszeit
Anmeldung zur persönlichen Vorsprache nach Terminvereinbarung u. v. m.
Die Partizipationsapp ist eine Plattform, um Menschen zu motivieren, nachhaltig zu handeln und Aktionen mitzugestalten. Mit ihr können Bewohner und Bewohnerinnen, aber auch ansässige Geschäfte ihre Ideen einbringen. So wird es möglich, die Schwarmintelligenz für die Gestaltung einer smarten City zu nutzen. Um die Kontrolle über die Inhalte zu behalten, wird das Einbringen von Ideen moderiert. Zur schnellen Einschätzung von Ideen und Umfragen werden aufgrund der erwarteten hohen Beteiligung gerne sogenannte Quizzes (Frage- oder Ratespiel) eingesetzt.
Stadt Wiesbaden / Referat Smart City Dr. Thomas Ortseifen Referatsleiter E-Mail: smartcity@wiesbaden.de
Digitale Steuerakte
Körle
Sektor
E-Government, Verwaltungsdigitalisierung
Status
Umsetzungsphase
Basistechnologie
eAkte Basis (ekom21)
eAkte Finanz, Anlagen und Steuer (ekom21)
Projektbeschreibung
Ziel war und ist es, mit der Einführung einer digitalen Steuerakte die Effizienz innerhalb des Rathauses und die Effektivität gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern zu erhöhen. Gleichzeitig will die Gemeinde mit der Implementierung einer digitalen Archivierungsmöglichkeit in allen Bereichen der Verwaltung einen wesentlichen Baustein zur weiteren Digitalisierung des kompletten Rathauses erreichen. Mit der Einführung der elektronischen Akte wird das Steueramt hin zu einer kosteneffizienteren, flexibleren und automatisierten digitalen Verwaltung entwickelt. Am Ende des Projektes steht eine papierlose Steuerakte.
Partner
ekom21
Ansprechpartner
Gemeinde Körle Marcus Werner Digitalisierungsbeauftragter Telefon: 05665/9498-17 E-Mail: hauptamt@koerle.de
Digitaler Transformationsprozess in Gesellschaft, Verwaltung und Region - Verwaltungsdigitalisierung
Verschiedene Software mit Onlinekomponenten sowie unterschiedliche Hardwarekomponenten. Datenhaltung erfolgt datenschutzkonform in der Cloud bzw. eAkte
Projektbeschreibung
Ziel: Servicelevel gegenüber den Bürger*innen zu steigern und effiziente, smarte und medienbruchfreie Arbeitsabläufe von der Antragestellung bis hin zur finalen Sachbearbeitung zu entwickeln (ganzheitlicher Ansatz).
Dazu wurden folgende Komponenten eingeführt: - Relaunch Internetauftritt 2023 - Onlineterminvergabemanagement - Dokumentenbox für die Abholung von Personaldokumenten außerhalb der Öffnungszeiten und ohne zusätzlichen Termin - Schnittstellen in das eigene DMS inkl. Digitaler Langzeitarchivierung
"Pro Arbeit" – Kreis Offenbach – (AöR) bietet Anträge auf Leistungen vollständig digital an. Ob Änderungen in persönlichen oder wirtschaftlichen Verhältnissen, beim Aufenthaltsstatus oder im Falle eines Mehrbedarfs - alles kann online abgewickelt werden. Ebenso können Unterlagen und Nachweise eingereicht werden.
Pro Arbeit – Kreis Offenbach – (AöR) Kommunales Jobcenter Boris Berner Vorstand Telefon: 06074 8058-111 E-Mail: b.berner@proarbeit-kreis-of.de
Digitales Baugenehmigungsverfahren
Kreis Offenbach
Sektor
E-Government, Verwaltungsdigitalisierung
Status
Nutzungsphase
Basistechnologie
Fachverfahren
Projektbeschreibung
Die vollständig elektronische Bearbeitung von Genehmigungsvorgängen, kurz ELBA = Elektronisches Bauantragsverfahren, ist für den Kreis Offenbach ein wichtiger Standortfaktor. Bauherrn, Architekten, Fachplaner oder Bauleiter können in drei Schritten komfortabel und schnell ihren Antrag einreichen. Die gesamte Korrespondenz erfolgt digital. Der Bearbeitungsstand ist online nachvollziehbar.
Die Gemeinde Fuldatal hat bereits in 2019 ein Ratsinformationssystem ("SD.net" der Firma Sternberg) eingeführt. Nachdem dies erfolgreich eingeführt wurde, wird es aktiv durch die Gemeindeverwaltung und in den Gremien genutzt. Hier wurden über die Förderung die notwendige Hardware (zb Tablets) beschafft und für die zentrale Verwaltung der Geräte eine Mobile Device Management (MDM) Lösung implementiert. Die MDM (Sophos Mobile) ermöglicht die zentrale Verwaltung der Tablets sowie Festlegung von Nutzungsrichtlinien. Die definierten Richtlinien sorgen für die Einhaltung von Sicherheitsvorgaben (z.B. eine Bildschirmsperre und notwendige PIN), aber auch die automatische Einrichtung von Apps für die Mandatsträgerinnen und Mandatsträger.
Einführung SD.Net (Datenplattform) sowie App für mobile Endgeräte (Ratsinformationssystem)
Einführung E-Payment
Leistungsstarker Server inkl. Backup-Systeme
Projektbeschreibung
Beschaffung eines neuen Servers als Grundlage für die weitere Digitalisierung des Rathauses
Einführung eines Ratsinformationssystems (RIS) zur Reduzierung des zeitlichen Aufwands in der Vor- und Nachbereitung von Gremiensitzungen, medienbruchfreie Verarbeitung von Informationen, Verbesserung des Informationsflusses
Einführung von E-Payment zur Medienbruchfreien Abwicklung von Zahlungsvorgängen
Nutzen: Zeitersparnis in der Bearbeitung von Vorgängen, Flexibilität für Verwaltung und Bürger, Barrierefreiheit im Informationsfluss, Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz, Verbesserung Leistungsfähigkeit.
Partner
ekom21
Ansprechpartner
Gemeinde Edermünde Karin Freitag Digitalisierungsbeauftragte Telefon: 05665/7909-33 E-Mail: freitag@gemeinde.edermuende.de
eGovernment Service- und Analyse-Dashboard (eGovSAD)
Offene Schnittstelle - kostenlos verfügbar für alle Fachverfahrenshersteller
Veröffentlichung von Kennzahlen als Open Data möglich
Logo IKZ Digitale Kommune@Hessen
Projektbeschreibung
Zur besseren Steuerung der OZG-Services und um eine stetige Qualitäts- und Optimierungs-kontrolle in den Online-Services/ Interaktionen sicherstellen zu können, sind Analyse- und Auswertungsmöglichkeiten von elementarem Interesse für die Kommunen. Das Vorhaben „eGovernment Service- und Analyse-Dashboard“ (eGovSAD) hat die Intention im Rahmen von Nutzungskennzahlen, Nutzungs-Feedback und Web-Nutzungsanalysen zu generieren und Self-Service-Reports für alle Online-Services erstellen zu können, um einen Mehrwert an Transparenz, Optimierung, Standardisierung und Partizipation in den Fachämtern und bei den Bürgerinnen und Bürgern zu erlangen. Weitere Informationen:
Um einer durchgängig digital arbeitenden Verwaltung näher zu kommen, wird in der Stadtkämmerei eine elektronische Aktenführung eingeführt. Das dortige Fachverfahren (Infoma) wird mit der digitalen Steuerakte von enaio verknüpft, sodass Dokumente automatisch in eine übersichtliche Aktenstruktur importiert werden können. Um Vertragsinformationen an zentraler Stelle zu bündeln, soll die digitale Vertragsverwaltung implementiert werden. Ziele sind die vereinfachte Verwaltung von Verträgen und eine zentrale Fristenüberwachung.
Lernplattformen wie z.B. KommunalCampus und andere
Tools zur Kompetenzermittlung
Stackfield
Logo IKZ Digitale Kommune@Hessen
Projektbeschreibung
Ziel des Projektes "roadMAP" ist die Konzeption, Erstellung und Umsetzung einer Roadmap für Kommunen, welche die notwendigen Rahmenbedingungen, die erforderlichen Aktivitäten und den Technologieeinsatz beschreibt, um die digitale Transformation der Kommunen aus Personalentwicklungssicht sowohl auf kultureller Ebene als auch im individuellen Lernfeld der Mitarbeiterschaft zu fördern. Lernen und Entwicklung sind keine Selbstläufer, sondern bedürfen der Begleitung, Anleitung und Unterstützung vor Ort im Verwaltungskontext und am individuellen Arbeitsplatz, da nur so Weiterentwicklung von Fähigkeiten und Fertigkeiten, aber auch die Ausformung von Persönlichkeitseigenschaften erfolgen kann. Ziel ist somit der Ausbau digitaler Kompetenzen der Mitarbeiterschaft in den Kommune.
Magistrat der Stadt Wetzlar Frau Petra Kaiser Sachgebietsleiterin Personalentwicklung Telefon: 06441 991120 E-Mail: petra.kaiser@wetzlar.de
Erneuerung Server und Datensicherung
Körle
Sektor
E-Government, Verwaltungsdigitalisierung
Status
Umsetzungsphase
Basistechnologie
Server- und Datensicherungshardware
Projektbeschreibung
Um in Zukunft im Digitalisierungsprozess innovative Formen umsetzen zu können, war die Erneuerung des Servers mit der Implementierung einer unabhängigen Stromversorgung und einer zukunftsfähigen Datensicherung erforderlich. So konnte die Gemeinde Körle im Bereich der Datenverarbeitung sicherer und verlässlich aufgestellt werden.
Partner
ekom21
Ansprechpartner
Gemeinde Körle Marcus Werner Digitalisierungsbeauftragter Telefon: 05665/9498-17 E-Mail: hauptamt@koerle.de
Dashboard verfügbar für alle Kommunen und Landkreisen in Hessen
Datenanalyse
Offene Schnittstelle "Daten-Konnektor" - kostenlos verfügbar für alle Fachverfahrenshersteller
Veröffentlichung von Kennzahlen im Bereich Nutzung von Onlinedienste als Open Data möglich
Gemeinsam online Daten offen nutzen - GoDonu
Gemeinsam online Daten offen nutzen - GoDonu
Projektbeschreibung
Ziel des Projekts "GoDonu" ist es, durch geeignete Maßnahmen die Datenverfügbarkeit, die Datenqualität und die Motivation zur Nutzung der Anwendung zum Wirkungscontrolling eGovSAD zu steigern, was auch zu mehr Datenquantität und somit zu aussagekräftigeren Ergebnissen führen wird.
Die Interpretation der gesammelte Daten über die Nutzung von Onlinediensten soll dadurch vereinfacht werden, dass vergleichende Analysemöglichkeiten eingeführt werden. Ein Vergleich mit Mittelwerten in Hessen und Mittelwerten bezogen auf eine Größenklasse der Kommune, die bei der Interpretation der Daten unterstützen und zu gemeinsamen Erkenntnissen führen.
Verschiedene Hardware-Komponenten gekoppelt mit verschiedenen Software- und Cloudlösungen
Hybride Parlamentskultur | Infostelle
Hybride Parlamentskultur | Whiteboard
Projektbeschreibung
Das Projekt besteht aus mehreren Teilbereichen:
digitale Whiteboards - Mit Hilfe von digitalen Whiteboards mit Kamera, Mikrophon und Lautsprecher ergeben sich hybride Formate und Teilnahmemöglichkeiten an politischen Veranstaltungen, Tagungen, Seminaren.
digitale Informationsstelen - Über RSS-Feeds ist eine automatische Einspeisung von Veranstaltungsterminen, Pressemitteilungen, Amtlichen Bekanntmachungen, Digitalen Bürgerservices, sowie eine Übersicht der Ämter oder eines digitalen Stadtplanes möglich.
Digitalisierung der politischen Arbeit / digitale Vernetzung von Parlamentariern
Digitale Vernetzung von Parlament und Bürgern
Partner
Zielsetzung / Nutzen: Die Transparenz der politischen Gremien und Entscheidungen hat sich erhöht. Bürgerinnen und Bürger können unmittelbarer und digital teilnehmen und teilhaben. Die Zusammenarbeit der Politischen Gremien, Mandatsträger und der Verwaltung ist digitaler und effizienter geworden. Der Informationsfluss zwischen Verwaltung, Politik und Bürgerschaft ist schneller, effizienter und ressourcenschonender geworden.
Verschiedene Lieferanten/Firmen sowie die Verwaltung und Bürgerschaft sind als Protagonisten bzw. Zielgruppen in dem Projekt involviert.
Bad Orb, Bad Soden-Salmünster, Birstein, Sinntal, Steinau a.d. Str., Wächtersbach
Sektor
E-Government
Status
Umsetzungsphase
Basistechnologie
Basistechnologie
eGov6 Logo
Projektbeschreibung
Die Partnerkommunen haben sich zur Entwicklung von bedarfsgerechten Prozessen zur digitalen Vorgangsbearbeitung zusammengeschlossen, um behördliches Handeln effizienter zu gestalten und den Kundinnen und Kunden einen besseren Bürgerservice zu bieten. Mit dem Teilprojekt Ehrenamtscloud soll Vereinen ein kostenfreier Zugang zu einem Clouddienst ermöglicht werden, welcher den aktuellen Standards bei IT-Sicherheit und DSGVO entspricht. Ziel dabei ist, die Vereine zur einer modernen Vereinsarbeit zu befähigen, um damit die Vereinsarbeit zu vereinfachen.
Im Rahmen des Förderprogramms „Starke Heimat Hessen“ möchten Bürstadt und Lampertheim gemeinsam ihre Digitalisierungsvorhaben vorantreiben. Durch die vier Teilprojekte „Urbane Datenplattform“, „Smarte Bewässerung“, „Smarte Mobilität“ und „Smarte Beleuchtung“ sollen die beiden Städte noch zukunftsfähiger gemacht, das Leben der Menschen noch angenehmer gestaltet sowie Ressourcen geschont werden. Mit Modellcharakter wollen Bürstadt und Lampertheim eine erfolgreiche Grundlage zur Umsetzung weiterer innovativer und smarter Lösungen schaffen.
Partner
Zentrum für Digitale Entwicklung GmbH
Ansprechpartner
Magistrat der Stadt Bürstadt Herr Rainer Stöckel Fachbereichsleiter Telefon: 06206-701-120 E-Mail: rainer.stoeckel@burstadt.de
KommunalCampus
Kreis Bergstraße
Sektor
Bildung, E-Government
Status
Nutzungsphase
Basistechnologie
Datenportal/Internetseite
Plattform (LernManagement-System), technische
Basis openhpi System
Unterzeichnung des Kooperationsvertrags
Projektbeschreibung
KommunalCampus ist eine internetbasierte, interkommunale Weiterbildungsplattform. Sie verknüpft die Bildungs- und Weiterbildungsangebote für Mitarbeiter*innen in Kommunen mit deren Bedarfen. Das Projekt bringt Bildungsanbieter und kommunale Verwaltungen zusammen und fördert gezielt die Qualifikation kommunaler Mitarbeiter*innen. Kommunen können den KommunalCampus als Personalentwicklungs-Werkzeug nutzen und auch für eigene Schulungsangebote auf die volle Funktionalität des LernManagement-Systems zugreifen. Durch die Rechtsform der Genossenschaft ergeben sich für die Mitgliedskommunen Vorteile.
Das Land Hessen hat die Themenpatenschaft für das Projekt KommunalCampus übernommen und fördert das länderübergreifende Projekt mit 250.000 Euro. Folgende Kommunen sind direkt in Form einer Mitgliedschaft am Vorhaben beteiligt:
Stadt Ludwigshafen
Stadt Landau
Stadt Worms
Stadt Viernheim
Kreis Bergstraße
Metropolregion Rhein-Neckar
Weitere Partner:
Wissenschaft: DHBW BW Mannheim, Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaft in Speyer und Hochschule für Polizei und Verwaltung Wiesbaden
IHKs der drei Länder (Rhein-Neckar, Darmstadt-RheinMain und Pfalz)
Technische Partner: SAP, HPI
Weitere Kooperationen mit eGovCampus, KI-Campus
Wissenschaft: Deutsche Universität für
Verwaltungswissenschaft in Speyer und Hochschule für öffentliche Management und Sicherheit, Wiesbaden, Fraunhofer
Technische Partner: HPI, ivicos GmbH
Weitere Kooperationen mit eGovCampus, KI-Campus, GovMarket
Migration von OTS BAU Centura auf g²vb+ zur Anbindung an das Hessische Bauportal „DigiBauG“ (Online-Antragsverfahren)
Frankfurt am Main
Sektor
E-Government, Verwaltungsdigitalisierung, Wohnen
Status
Umsetzungsphase
Basistechnologie
Oracle
Java
Apache Webserver
Projektbeschreibung
Die Bauaufsicht der Stadt Frankfurt am Main setzt seit ca. 20 Jahren das Fachverfahren OTS BAU Centura zur elektronischen Bearbeitung aller Vorgänge im Bauwesen ein. Es handelt sich hierbei um das wichtigste Werkzeug der Mitarbeitenden der Bauaufsicht, sowie einer Vielzahl an Fachstellen anderer Ämter und Betriebe. Die nunmehr veraltete Softwarearchitektur erschwert jedoch erheblich die Anbindung an digitale Antragsverfahren und eGovernment-Lösungen. Aufgrund der Empfehlungen aus den bisherigen erfolgreichen Umstellungsprojekten von Referenzkunden und der intensiven Nutzung der eBauakte+, die bereits in der neuen Java-Version eingesetzt wird, hat sich die Bauaufsicht Frankfurt am Main dazu entschlossen auf OTS BAU+ (g²vb+) zu wechseln.
Modellhaftes digitales Straßenbaustellenmanagement für Bürgerinnen und Bürger, Bauträger und Rettungsdienste
Wetzlar
Sektor
Dateninfrastruktur, E-Government, Mobilität
Status
keine Angabe
Basistechnologie
Urbane Datenplattform
Baustellenmanagementsystem PIA
Themenportal/civento (ekom21)
Routing-Systeme
Geoinformationssysteme
Baustellenkarte
Projektbeschreibung
Das modellhafte digitale Baustellenmanagement beinhaltet ein Kundenportal, über welches die Antragssteller (Bauträger) eine straßenverkehrsrechtliche Anordnung sowie eine Straßenaufbruchsgenehmigung beantragen können. Die Bearbeitung der eingehenden Anträge erfolgt digital und kann unabhängig von verwendeten Fachverfahren erfolgen. Die genehmigten Antragsdaten werden anschließend in eine urbane Datenplattform übertragen, welche die Daten auswertet und weiterverarbeitet. Zudem dient die Datenplattform als zentrales Medium, um die Antragsdaten der Öffentlichkeit (u. a. der Feuerwehr und weiteren Verkehrsteilnehmern) zugänglich zu machen. In diesem Zusammenhang werden relevante Baustellendaten der Öffentlichkeit über die Navigationsgeräte zur Verfügung gestellt.
Mit dem Projekt „Open Smart City“ wollen die Kommunen Offenbach, Marburg, Gießen und Wetzlar bis Ende 2023 Datenbestände der Kommunen systematisch erheben und für Stadt und Gesellschaft nutzbar machen. Dies erfolgt durch die Konzeption und den Aufbau eines Open Smart City Ökosystems, das an den Zielen der Stadtentwicklung orientiert eine nachhaltige Datennutzung für Stadt und Gesellschaft etablieren soll. Kernelemente werden ein Open-Data-Portal sowie eine Open Smart City App sein. Die beteiligten Kommunen tragen mit diesem Vorhaben nicht nur neuen gesetzlichen Regelungen, etwa im Bereich des Datennutzungsrechts, Rechnung, sondern möchten durch offene Dateninfrastrukturen Bürgerinnen und Bürger ermöglichen, die Digitalisierung in den Kommunen aktiv mit eigenen Ideen mitzugestalten. Im Rahmen der Projektumsetzung ist ein enger Austausch mit weiteren Kommunen und bestehenden Open-Data-Initiativen in Hessen und deutschlandweit zu gehen.
Anhand eines bundesweiten sowie IKZ-internen Austauschs haben wir ein Dateninventurkonzept erarbeitet. Es verfolgt das Ziel, zuerst auf die datenverarbeitenden Prozesse selbst zu schauen, deren Vereinfachung zu prüfen und schließlich ein Open-Data-Portal als ein weiteres Werkzeug zum Ziele dieser Vereinfachung zu etablieren. Für die interne Nutzung aufgesetzt haben wir „CKAN“. Im Rahmen mehrerer Workshops haben wir einen organisationseinheitenübergreifenden Prozess untersucht und visualisiert. Wir beleuchten nun gezielt einzelne Prozessschritte und versuchen diese im Sinne der Digitalisierung mit weniger Medienbrüchen und somit einfacher zu gestalten. Der Fluss der Daten soll zudem möglichst geradlinig und somit effizient verlaufen.
Stadt Offenbach Anne Schwarz Co-Leitung Stabsstelle Digitalisierung E-Mail: digital@offenbach.de
Smart Adminstration
Schwalm-Eder-West
Sektor
E-Government, Verwaltungsdigitalisierung
Status
Umsetzungsphase
Basistechnologie
div. Softwarelösungen
Smart Region Schwalm-Eder-West Logo
Projektbeschreibung
Umfassende Digitalisierung der Verwaltungen der fünf beteiligten Kommunen. Einführung der eAkte, digitale Personalverwaltung, ePayment, digitales Einwohnermelde- und Gewerbewesen.
Mit dem Programm „Smart City 2030 – Wiesbaden goes smart“ plant die Landeshauptstadt den Aufbau einer nachhaltigen Smart City Organisation. Das Vorhaben der Landeshauptstadt zeichnet sich durch einen bürgerzentrierten Strategieansatz aus. In einer Reihe von Workshops wurden vorab verschiedenste Interessengruppen zusammengebracht, um eine ganzheitliche Digitalisierungsstrategie zu entwickeln.
Ansprechpartner
Landeshauptstadt Wiesbaden / Referat Smart City Dr. Thomas Ortseifen Referatsleiter E-Mail: smartcity@wiesbaden.de
Schnittstellen zwischen Civento und sonstiger kommunaler IT-Landschaft (z.B. DMS, Fachverfahren)
Logo IKZ Digitale Kommune@Hessen
Projektbeschreibung
Ziel des Projekts: ganzheitliche Verwaltungsdigitalisierung in 4 Themenfeldern
Virtual Competence Center: Verstärkte Zusammenarbeit in einem festen Team, bestehend aus Mitarbeitenden aller beteiligten Kommunen. Konzeption und Erprobung neuer Formen der interkommunalen Zusammenarbeit.
Workflow Automation: Steigerung der Effizienz durch neue Technologien und automatisierte Prozesse (z.B. durch Robotoc-Process-Automation).
Total Integration: Verbesserung der technischen Integration von Civento in die kommunale IT-Landschaft (z.B. Anbindung von civento an eAkten-Systeme).
Digital Transfer Forum: Einbindung und Wissensvermittlung an Mitarbeitende der Kommunen (z.B. Messe, „Tag der Digitalisierung“ in den Kommunen).
Partner
IKZ Digitale Kommune@Hessen:
Stadt Fulda
Stadt Gießen
Stadt Limburg
Stadt Marburg
Stadt Offenbach am Main
Stadt Wetzlar
Ansprechpartner
Jörg Wagner
Stabsstelle Projektsteuerung und stadtweite Organisationsentwicklung
Projektleiter Total Digital
Universitätsstadt Gießen Berliner Platz 1
35390 Gießen
Telefon: 0641 306-1254
E-Mail: joerg.wagner@giessen.de
Internet:www.giessen.de
Der Internet-Auftritt wird als PWA umgesetzt. Damit lässt er sich ähnlich einer App „installieren“ und läuft dann in einem vom eigentlichen Browser unabhängigen Fenster. Darüber hinaus nutzt die PWA gegenüber der Website ein verbessertes Caching für Bilder, Schriften sowie JavaScript und CSS. Die Installation der PWA auf den einzelnen Endgeräten erfolgt über den Internet-Auftritt, eine Aufnahme in einen App-Store ist nicht notwendig. Die Entwicklung des Designs sowie die technische Umsetzung erfolgen dem „Mobile-First“-Paradigma. Mobile-First bedeutet, dass die Berücksichtigung der besonderen Anforderungen an einen Internet-Auftritt, die sich aus der Nutzung über mobile Endgeräte ergeben, im Vordergrund steht.
Stadtverwaltung Neu-Isenburg Frau Andrea Quilling Fachbereichsleitung FB13 Telefon: 06102 241-208 E-Mail: wirtschaft@stadt-neu-isenburg.de
Vollständige Digitalisierung der Personalabteilung (inkl. Zeitwirtschaft Bauhof)
IKZ Edersee, Lichtenfels, Edertal, Vöhl, Waldeck
Sektor
E-Government, Verwaltungsdigitalisierung
Status
Umsetzungsphase
Basistechnologie
Fachprogramm (Datenplattform)
App für mobile Endgeräte
Projektbeschreibung
Die jeweiligen Personalabteilungen werden durch die Einrichtung digitaler Arbeitszeitmanagements und digitaler Personalakten vollständig digitalisiert. Für die Bau- und Betriebshöfe werden vollständige Zeitwirtschaften inkl. Verknüpfung mit der jeweiligen Personalsoftware (und damit auch die automatische Verrechnung und Buchung) eingerichtet.